Paul-Skowronek-Suite

Im Erdgeschoß mit Blick nach Süden und Westen, daher hell und oft sonnendurchflutet, befindet sich eine bezaubernde Suite mit ganz eigenem Charakter. Benannt zu Ehren des Vorbesitzers (vgl. „Geschichte“), beherbergt das Zimmerensemble die Sammlung von Stichen und Grafiken (16. bis 19. Jahrhundert) des heutigen Hausherrn. Wände, Decken und Stoffe sind in passenden Grau- und Pastellfarben gehalten. Vom bequemen Doppelbett, zu dem sich hölzerne Nachttischwürfel mit zwei hübschen Girandolen gesellen, fällt der Blick an einer verspielten Louis-XVI-Vitrine vorbei in den sich unmittelbar anschließenden Salon, in dem sich die passenden Salonmöbel dieser Zeit befinden. Eine besondere Attraktion für Kenner: In einer Ecke dieses Salons ist ein Ofen aus dem 18. Jahrhundert weitgehend original erhalten geblieben (weshalb dieser Raum gerne auch als das „Ofenzimmer“ bezeichnet wird). Die Fenster beider Räume sind geschmückt mit Supraporten aus Berliner Leisten und Leinenvorhängen. Zur Suite gehört ein eigenes kleines Badezimmer mit einer offenen Dusche.